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Tagesordnung zur 6. Sitzung des Kulturausschusses der Stadt Gütersloh Ort: Ratssitzungssaal Raum-Nr. 705, Berliner Str. 70, 33330 Gütersloh Datum: 28.09.2000,17.00 Uhr |
TOP |
Beratungsgegenstand / Öffentliche_Sitzung |
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1. |
Einwendungen gegen die Niederschnft der letzten Sitzung |
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keine |
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2. |
Änderung der Satzung für die Volkshochschule der Stadt Gütersloh |
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formelle angelegenheit OK |
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3. |
Erarbeitung eines Kulturentwicklungsplanes* |
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OK – siehe anlage |
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4. |
Mitteilunqen der Verwaltung |
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5. |
Verschiedenes |
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am 03.03.2000 wurde dem kulturamtsleiter herrn klein ein brief übermittelt. die fragen sind bis heute nicht beantwortet worden, ebenfalls erfolgt keine stellungnahme. in der kultturausschusssitzung vom 20.06. erinnerte die BfGT im nichtöffentlichen teil an die beantwortung. erneut hielt es herr klein für nicht notwendig, eine stellungnahmen abzugeben. die BfGT wird den kulturamtsleiter erneut auffordern, eine stellungnahme abzugeben. |
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die top’s der NICHTÖFFENTLICHEN sitzung sind aus verständlichen gründen nicht aufgeführt. ebenfalls werden auf dieser seite DIE themen aufgführt, an denen die BfGT im augenblick arbeitet. schreiben sie uns, worum sich die BfGT kümmern soll und welches thema wir in ihrem interesse anpacken sollen. alles können wir schließlich auch nicht wissen......... |
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die BfGT arbeitet an folgenden themen:
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| TOP-THEMA |
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3. |
Erarbeitung eines Kulturentwicklungsplanes |
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Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird beauftragt, dem kulturausschuss bis zum 31. August 2001 einen Kulturentwicklungsplan für die Stadt Gütersloh vorzulegen. Dieser soll eine Bestandsaufnahme des öffentlichen und privaten Kulturlebens in Gütersloh ermöglichen sowie Optionen für eine Weiterentwicklung der kommunalen Kulturarbeit in Gütersloh über einen Zeitraum von fünf Jahren aufzeigen. Die Erarbeitung eines solchen kulturentwicklungsplanes ist unter breiter Einbeziehung der betroffenen Bevölkerungskreise und Zielgruppen vorzunehmen. Sachverhalt: 1. Ausgangssituation Zuletzt vor dreizehn Jahren wurde dem Kulturausschuss des Rates der Stadt Gütersloh am 22. Oktober 1987 ein Dokument mit dem Titel ,,Kulturbericht der Stadt Gütersloh zugeleitet (s. Anlage 1>. Dieses Dokument sollte über das Kulturleben der Stadt informieren und dazu dienen, ,,die Übersicht über das vielfach verzweigte Gebiet der Kulturarbeit zu wahren". Zugleich sollte der Bericht helfen, auch langfristige Perspektiven der Kulturentwicklung in Gütersloh aufzuzeigen. Dieser Bericht wurde in der Sitzung am 22.10.1987 vom Kulturausschuss des Rates der Stadt Gütersloh zur Kenntnis genommen. Seit diesem Zeitpunkt entwickelt sich das Kulturleben der Stadt im Sinne einer organisch gewachsenen Vielfalt: Akteure der kommunalen Kulturarbeit im engeren Sinne sind dabei neben dem heutigen Fachbereich Kultur die bereits im Kulturbericht des Jahres 1987 genannten Institutionen Volkshochschule, Stadtbibliothek sowie das Archiv der Stadt Gütersloh. Hierzu treten die Fachbereiche Stadtmarketing, Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, sowie der Fachbereich Soziale Hilfen mit der Ausrichtung der Europäischen Kulturwoche und der Fachbereich Jugend als Organisator der Jazz-Reihe der Stadt Gütersloh sowie als Geschäftsstelle des Jugendkulturrings. Diese Vielfalt unmittelbarer kommunaler Kulturgestaltung und Kulturverwaltung wird durch ein breites Spektrum mittelbarer kommunaler Kulturförderung ergänzt. So fördert die Stadt zum Teil in enger Kooperation mit dem Kreis Gütersloh oder privaten Sponsoren - bürgerschaftliche Initiativen wie das vom Heimatverein getragene Stadtmuseum Gütersloh, die Musikschule für den Kreis Gütersloh e.V., den Kunstverein Kreis Gütersloh e.V., den Verkehrsverein, das Kulturzentrum Weberei sowie eine Vielzahl kleinerer lokaler Träger der Kulturarbeit. In einem dritten Handlungsstrang ist die Stadt Gütersloh seit nunmehr über 20 Jahren Sitzgemeinde für das kultursekretariat NRW Gütersloh als Gemeinschaftseinrichtung der nicht-theatertragenden Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Als weiterer Faktor im städtischen Kulturleben ist der kommunale Eigenbe trieb Stadthalle als größter Veranstaltungs~ und Ausrichtungsort für Kulturereignisse in Gütersloh zu nennen. Die Ausstattung und Bewirtschaftung der Stadthalle Gütersloh setzt naturgemäß wesentliche Akzente für das Gütersloher Kulturleben. Schließlich ist eine breite Vielfalt an kommerzieller oder gemeinnütziger privater Kulturarbeit zu erwähnen, die zum einen die Gütersloher Kulturlandschaft in spezifischer Weise prägt, zugleich aber umgekehrt auch durch vorhandene oder fehlende kommunale Rahmenbedingungen wesentlich mitgestaltet wird. Freie Theatergruppen, Konzert- und Event-Agenturen, Stiftungen, kirchliche Initiativen, Kulturvereine ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch das kulturelle Leben in traditionel~en Vereinen und Verbänden sind dabei nur einige Beispiele für die Vielfalt des Gütersloher Kulturlebens.Ausweislich des vorliegenden Haushaltsplans stellt die Stadt Gütersloh im laufenden Haushaltsjahr bei Berücksichtigung aller vorgenannten Akteure direkt oder indirekt insgesamt über 11 Millionen DM für kulturrelevante Projekte oder Vorhaben zur Verfügung. 2. Problemlage Die so dargestellte Situation der Gütersloher Kulturlandschaft wirft aus Sicht der Verwaltung zwangsläufig die Frage der strategischen Weiterentwicklung und Prioritätensetzung auf. Auch wenn man die organisch gewachsene Vielfalt des kulturlebens in Gütersloh als positiven Wert an sich achtet und begrüßt, so entbindet dieses nicht von der Notwendigkeit, dort, wo Kultur im öffentlichen Auftrag gestaltet oder gefördert wird, diesen Auftrag zu überprüfen und ggfls. zu modifizieren. Mit Blick auf die besondere Bedeutung, die Kultur für die Identität und Attraktivität einer Kommune entfalten kann, bedarf eine solche Weiterentwicklung nicht nur eines öffentlichen Diskurses, sondern auch eines konzeptionellen Zusammenhangs Diese Notwendigkeit strategischer kommunaler Handlungsfähigkeit tritt umso deutlicher in einer ~ituation zutage, in der die Stadt über den Neubau eines städtischen Theaters nachdenkt. Die finanzielle Bedeutung, vor allem aber die inhaltlichen Chancen und Risiken dieses möglichen Vorhabens, legen ein grundsätzliches Nachdenken über das zukünftige Profil des kommunal gestalteten Kulturlebens in Gütersloh in besonderer Weise nahe. 3. Empfehlung der Verwaltung Vor dem Hintergwnd dieser Einschätzung bietet die Verwaltung dem Kulturausschuss an, bis zum 31.8.2001 einen Kulturentwicklungsplan zu erarbeiten. Ein solcher Plan soll: eine aktuelle Bestandsaufnahme der kommunalen Kulturlandschaft in Gütersloh ermöglichen und die wichtigsten Daten und Fakten zur kommunalen Kulturarbeit zusammentragen, den Bedarf nach inhaltlichen und strukturellen Veränderungen entsprechend der Analyse der Stärken und Schwachen der kommunalen Kulturarbeit ermitteln und aufzeigen, unterschiedliche Perspektiven der weiteren kulturentwicklung durch Politik und Verwaltung unter Beteiligung der Öffentlichkeit aufzeigen und Prioritätensetzungen ermöglichen. Der hier vorgeschlagene Prozess muß dabei vor allem drei Anforderungen genügen: Zum einen soll sowohl die vorgeschlagene Bestandsaufnahme als auch die Entwicklung weiterer Perspektiven unter Beteiligung interessierter Bevölkerungskreise und betroffener Gruppen erfolgen. Ein solches Vorgehen soll helfen, die Vielfalt der unterschiedlichen Sichtweisen mit einzubeziehen. Des Weiteren sollte die Erarbeitung eines Kulturentwicklungsplans zur Vorstellung verschiedener alternativer Optionen für die Weiterentwicklung des Kulturlebens in Gütersloh führen, die im Sinne erkennbarer inhaltlicher Profile Gegenstand eines öffentlichen Diskurses sein können. Schließlich sollte jede vorgestellte Option die Ableitung konkreter organisatorischer, personeller und finanzieller Konsequenzen ermöglichen. Als Planungsphase wird dabei der Zeitraum von fünf Jahren vorgeschlagen. Die Vorlage eines Kulturentwicklungsplans bis zum angegebenen Zeitpunkt erscheint unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen ambitioniert, aber leistbar. der text ist der verwaltungsvorlage 00465/2000 entnommen und eingescannt worden. fehler, die beim einlesen entstanden sind, bitten wir zu entschuldigen bzw. zu überlesen. vielen dank. IHRE MEINUNG / STELLUNGNAHME ist gefragt!! (klicken Sie und schreiben Sie uns eine Mail mit Ihrer Meinung) |