Medieninfo zur Ablehnung der Umbaupläne Paul-Thöne-Halle durch Kulturausschuss Politik und Verwaltung (FB Kultur) bemängeln immer wieder die "großen Probleme" bei Theater- und Konzertaufführungen in der Stadthalle, die lt. Fachbereichsleiter Klein zum Ende der Saison zu einer Kündigungswelle bisher nicht gekannten Ausmaßes führen werden. Trotzdem waren sich Politik und Verwaltung einig, den im bereits im Oktober gestellten BfGT Antrag zur Prüfung des Beckmann-Entwurfes (Modernisierungs-/Erweiterungsmöglichkeiten der Paul-Thöne-Halle) abzulehnen. Der Vorschlag zur Prüfung von Fördermittel durch das Land NRW (Beispiele anderer Städte wurden vorgetragen) wurde erst gar nicht erörtert. Die Art und Weise, wie besonders die Vertreter von CDU und SPD mit dem Thema Umbau der Paul-Thöne-Halle umgehen, ist erschreckend. Auf der einen Seite wird massiv Kritik an dem „Provisorium Stadthalle“ geübt, auf der anderen Seite jedoch lehnt man sich zurück und verweist auf das Ergebnis des Bürgerentscheides, der für die Dauer von 2 Jahren bindend ist. Die Bürger haben sich mit einem eindeutigen Votum gegen einen Theaterneubau entschieden – über einen Umbau bzw. Erweiterungsmöglichkeiten ist nicht abgestimmt worden. Noch nicht! Obwohl die BfGT im Vorfeld eine Vertagung der Entscheidung beantragt hatte (aufgrund unglücklicher Umstände konnte keiner der beiden Ausschussmitglieder an der Sitzung teilnehmen), hielten es besonders die Vertreter von CDU und SPD für erforderlich, endgültig abzustimmen. Somit war es der BfGT nicht möglich, weitere Argumente vorzubringen und an der Diskussion teilzunehmen. Über das Verhalten der anderen Fraktionen in Bezug auf die Vertagung zeigt sich die BfGT sehr enttäuscht. Die Präsentation detaillierter Pläne und Ausarbeitungen hat gezeigt, dass trotz der angespannten Finanzsituation die Fortführung und Weiterentwicklung der Theater- und Konzertveranstaltungen in Gütersloh gesichert ist. Die Kulturvielfalt unserer Stadt könnte durch einen kostengünstigen und auch finanzierbaren Um- und Erweiterungsbau der Paul-Thöne-Halle ausgebaut werden und den Bürgerinnen und Bürgern zugleich eine besucherfreundliche und hochmoderne funktionsfähige Spielstätte für die nächsten Jahrzehnte sichern. Im Gegensatz zu den anderen Fraktionen wird sich die BfGT weiterhin intensiv dafür einsetzen, dass in Gütersloh wieder schnellstmöglich Theater- und Konzertveranstaltungen in einer dafür geeigneten Spielstätte stattfinden werden. Wir reden nicht, wir handeln! BfGT - Bürger für Gütersloh e.V. 16. Januar 2004 |